
In Spanien sind der theoretische und der praktische Teil zum Erwerb des Führerscheins sowohl in der Ausbildung als auch in der Prüfung voneinander getrennte Vorgänge.
Nach spanischem Recht erlernt ein Führerscheinanwärter zunächst die Theorie und absolviert die theoretische Prüfung, bevor er überhaupt mit der ersten praktischen Ausbildungsstunde beginnen darf.
Praktisch! Der Praxisunterricht am Wohnort.
Da die Größe Mallorcas nicht zu unterschätzen ist, hat es sich für die bisherigen Theorieabsolventen bewährt die Praxisausbildung in unmittelbarer Nähe zum Wohnort zu machen.
So entfallen lange Anreisewege nach Palma zum Unterricht.
Allerdings ist der Besuch einer Fahrschule in Palma auch nicht zu unterschätzen, da die Fahrlehrer dort in unmittelbarer Nähe zum späteren Prüfungsgelände unterrichten.
Der Unterricht in Palma ist daher für alle besser geeignet, die bereits über eine gute Fahrpraxis verfügen und sich nur fit zur Prüfung machen müssen.
Eine Pflichtstundenzahl gibt es in der Praxisausbildung nicht,
für einen geübten Fahrer reichen in der Regel 4 Fahrstunden rechnen, um sich mit den spanischen Besonderheiten vertraut zu machen.
Rekordverdächtig: mit 3 Fahrstunden zur Praxisprüfung
Ein Fahranfänger kann von ca. 20 Stunden bis zur Prüfungsvorstellung ausgehen.
Ein paar Brocken Spanisch
Für die Fahrprüfung müssen Sie ein Minimum an Vokabeln beherrschen, um die Anweisungen des Prüfers zu verstehen. "Hacia la derecha", "hacia la izquierda", "todo recto" werden nach der Fahrpraxis keine Fremdwörter mehr für Sie sein.